Servicemenü

Suche innerhalb der Seiten der Stadt Geldern
Sie sind hier: 
Startseite > Aktuelles & Rathaus > Eichenprozessionsspinner

Hauptinhaltsbereich der Seite

Eichenprozessionsspinner

In den letzten Jahren hat sich der Eichenprozessionsspinner am linken Niederrhein verstärkt ausgebreitet und die Eichenbäume befallen. Die feinen Härchen der Eichenprozessionsspinnerraupe enthalten ein Nesselgift und können in die Haut und Schleimhaut eindringen und beim Menschen sowie Tieren verschiedene allergi-sche Reaktionen hervorrufen.

 

Da aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Jahren und der aktuellen Befallserhebungen mit einem ver-mehrten Auftreten gerechnet wird, plant die Stadt Geldern in 2010 vorbeugende Maßnahmen. Um die Bildung der giftigen Nesselhaare im 3. Larvenstadium zu verhindern, sollen die Befallsschwerpunkte in den Bereichen mit öffentlichem Interesse präventiv behandelt werden. Im Auftrag der Stadt Geldern wird ein Unternehmer mittels einer Hochdruckspritze die Bekämpfung fachgerecht durchführen.

 

Darüber hinaus plant die Stadt Geldern aufgrund der sehr guten Behandlungserfolge in den vergangenen Jah-ren das Spritzmittel im Außenbereich in größeren zusammenhängenden Eichenbeständen wiederum mittels speziell ausgerüsteter Helikopter auszubringen, um eine möglichst flächendeckende Anwendung zu erreichen. Vorrangig sollen hier öffentliche Flächen bzw. Flächen mit öffentlichem Interesse behandelt werden. Der Helikoptereinsatz kann zu Einschränkungen führen, da während der Überfliegung kurzzeitige Sperrungen erforderlich werden. Diese werden auf Veranlassung der Ordnungsbehörde durch deren Hilfskräfte durchge-führt. Ferner sollten nicht festmontierte Gegenstände aller Art entsprechend befestigt oder gesichert werden.

 

Für die Behandlung der betroffenen Eichenbäume wird das Insektizid „Dipel ES", mit dem biologisch abbaubaren Bacillus thuringiensis eingesetzt. Bei diesem Wirkstoff handelt es sich um ein biologisches Mittel, wel-ches in natürlicher Form im Boden vorkommt und auch für Bienen unschädlich ist. Es sind keine Wartezeiten einzuhalten, dass heißt nach Ausbringung des Mittels können die unter den Bäumen befindlichen Flächen unmittelbar wieder genutzt werden.

 

Diese präventiven Bekämpfungsmaßnahmen werden je nach Verlauf der Vegetation von Ende April bis ca. Mitte Mai durchgeführt. Durch die geplanten städtischen Bekämpfungsmaßnahmen in diesem Jahr möchte die Stadt Geldern im Interesse der Bürger dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung des Eichenprozessionsspin-ners zu verhindern. Bei den Maßnahmen bei denen lediglich privates Interesse vorliegt, kann eine Beteiligung gegen Kostenerstattung erfolgen.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der rechten Seite in den Bereichen "Weitere Informationen" und "Downloads & Formulare".

 

Ferner wird die Stadt Geldern in den nächsten Wochen in den Medien regelmäßig über die aktuelle Entwicklung berichten. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter der Abteilung für Grünflächen- und Friedhofsverwaltung für weitere Informationen gerne bereit.

 

 


Pfeil nach oben Zum Seitenanfang

Stadt Geldern • Issumer Tor 36  • 47608 Geldern • Telefon 02831 398-0 • Telefax 02831 398-130 • E-Mail info@geldern.de • Internet www.geldern.de