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Sicher mit Bus und Bahn zur Schule
| Die Fahrt mit dem Bus oder der Bahn gehört zu den sichersten Möglichkeiten, den Schulweg zurück zu legen. Da sich Kinder auf der Straße, am Bahnsteig sowie im Bus oder in der Bahn aber oft unbedacht verhalten, wollen wir Sie über mögliche Gefahren informieren und die wichtigsten Regeln für die Sicherheit mit auf den Weg geben: | |
|---|---|
| 1 | Die allerwichtigste Regel: Niemals vor oder hinter dem halten¬den Bus über die Straße laufen! Immer war¬ten, bis der Bus abgefahren ist, erst dann kann man genau sehen, ob die Fahrbahn frei ist. Bei der Bahn niemals vor oder hinter dem Zug über die Gleise laufen. Immer die dafür vorgesehenen Überwege benutzen. |
| 2 | Rechtzeitig von zu Hause losgehen. Kinder, die auf dem Weg zur Haltestelle oder zum Bahnhof hetzen müssen, achten nicht genug auf den Straßenverkehr. |
| 3 | Nicht toben, laufen, fangen spielen an der Haltestelle oder am Bahnsteig. Denn dabei kann ein Kind leicht auf die Fahr¬bahn oder die Gleise geraten. |
| 4 | Mindestens 1 Meter Abstand zum heranfahrenden Bus halten. Das ist wichtig, denn in einer Haltebucht schwenkt die vordere Ecke des Busses seitlich aus. Bei der Bahn auf die weiße Linie am Bahnsteig achten, damit man nicht zu nah am heranfahrenden Zug steht. Das ist ganz wichtig, weil eine Bahn nicht ausweichen kann! |
| 5 | Nicht gegen die Bustüren oder Zugtüren drücken. Bei Druck blockieren sie und öffnen sich erst recht nicht. |
| 6 | Immer beim Bus durch die vordere Tür einsteigen. Anders als im Bus, bei der Bahn zum Einsteigen alle verfügbaren Türen nutzen. Dann gibt es mehr Platz für alle und der Zug kann schneller wieder abfahren. |
| 7 | Beim Einsteigen nicht drängeln. Sonst besteht die Gefahr, dass Kinder stolpern und stürzen. Beim Zug könnten sie zwischen Zug und Bahnsteigkante geraten. Andere Fahrgäste vorher aussteigen lassen. Dann ist mehr Platz im Zug und man kann sich in Ruhe einen freien Platz suchen. |
| 8 | Die Fahrkarten schon vor dem Einsteigen bereithalten und dem Busfahrer unaufgefordert zeigen. Dann gibt es keinen Stau und keinen Zeitverlust und niemand braucht ungeduldig zu werden. |
| 9 | Im Bus und im Zug Schultaschen zwischen die Füße auf den Boden stellen oder auf den Schoß nehmen. Mit Schultaschen auf dem Rücken sitzt man schlecht und unsicher. Taschen gehören nicht in den Mittelgang - Stolpergefahr! - und nicht auf die Sitzplätze, denn andere möchten auch sitzen. |
| 10 | Muss man während der Fahrt stehen, hält man sich gut fest. Wenn man im Bus oder Zug umherläuft oder steht, ohne sich festzuhalten, besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr bei einer Notbremsung. |
| 11 | Beim Aussteigen auf Radfahrer achten. Nicht alle Radfahrer nehmen Rücksicht auf aussteigende Fahrgäste. In der Bahn beim Aussteigen auf einsteigende Fahrgäste achten, da nicht alle einsteigenden Fahrgäste Rücksicht auf aussteigende Fahrgäste nehmen. |
| 12 | Keine Angst vor den automatisch schließenden Türen. Man kann nicht eingeklemmt werden. Bei Widerstand öffnen sich die Bus- und Zugtüren von selbst. |
| 13 | Zerstörungen und Verschmutzungen dem Busfahrer melden. Solche Schäden sind teuer und wirken sich auf die Fahrpreise aus. |
| 14 | Es fahren ausreichend Busse zur und von der Schule. Nicht nur den letzten Bus nutzen, da dieser unter Umständen nicht alle wartenden Schüler/Innen aufnehmen kann. |
| 15 | Nothämmer sind keine Andenken. Diebstahl ist keine Kleinigkeit. Beim Unfall können fehlende Nothämmer schwere Folgen haben. Die Notbremse beim Zug ist kein Spielzeug. Sie ist für Notfälle gedacht und bei einer Notbremsung besteht Verletzungsgefahr. |
Wie Sie als Eltern mithelfen können:
Zeigen Sie Ihrem Kind die Einstiegs- und Ausstiegshaltestellen, bzw. den Bahnsteig und erklären, wie spät und wie viele Busse und/oder Züge in Richtung „Schule" fahren. Trainieren Sie den anschließenden Fußweg zur Schule, damit mögliche Unsicherheiten ausgeräumt werden. Alternativ fragen Sie „ältere" Schüler, die Ihr Kind an die „Hand" nehmen können. So wird Ihrem Kind die Angst genommen, den Bus und/oder Zug zu verpassen und der „Einstieg" in die Schule wird zu einem positiven Erlebnis. Auch für die Eltern ist es beruhigend zu wissen, dass das Kind den Schulweg gut kennt.
Sollten Sie Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bzw. Bahnhof oder nach Hause fahren, parken Sie bitte nicht an den Haltestellen. Sie behindern die Busse und, schlimmer noch, die aus- und einsteigenden Kinder. Warten Sie mit dem Auto bitte nicht auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Das verleitet Kinder dazu, sofort nach dem Verlassen des Schulgebäudes, Busses bzw. Zuges über die Straße bzw. Gleise zu rennen.
Unser Tipp: parken Sie Ihr Fahrzeug und empfangen Sie Ihr Kind am Schulgebäude. Dies gibt Ihnen auch die Chance, Ihr Kind auf mögliche Gefahren hinzuweisen.
In diesem Zusammenhang: Denken auch Sie an das richtige Verhalten als Autofahrer, wenn Sie einen Bus mit eingeschalteter Warnblinkanlage sehen.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Ihre Verkehrsbetriebe in der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Kleve und der Bundespolizei.
Heinz-Theo Angenvoort
Telefon: 02831 398-120
Telefax: 02831 39898-120
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