Inhalt

Mehr als 200 Gäste im Katholischen Pfarrheim -Gespräch und Genuss beim „Fastenbrechen“

Meldung vom: 29.05.2019

Fastenbrechen SaalGELDERN   Ihr Engagement für Begegnungen, Gespräche und ein friedliches Miteinander der Religionsgemeinschaften haben die Caritasverbände Kleve und Geldern-Kevelaer, die Arbeiterwohlfahrt des Kreises Kleve und die Stadt Geldern gebündelt. Gemeinsam luden sie erstmals ein zum „Fastenbrechen“ im muslimischen Fastenmonat Ramadan, wofür ihnen die Katholische Kirchengemeinde St. Maria Magdalena Geldern den Saal des Pfarrheims zur Verfügung stellte.

Sigrid Akman, Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Geldern: „Zu diesem Fest im Ramadan waren uns Personen mit und ohne Migrationshintergrund willkommen. Beteiligt haben sich Muslime, Deutsche, vor allem aber Personen fast aller Glaubensrichtungen aus unserer Region. Wir haben uns wirklich gefreut, dass unsere Einladung so großen Zuspruch gefunden hat.“

Fastenbrechen MitbringbuffetTatsächlich fanden sich mehr als 200 Gäste im Gelderner Pfarrheim zum gemeinsamen Essen, Verweilen und fröhlichen Feiern ein. Dabei kamen die Besucher nicht mit leeren Händen. Die Nachspeise war als „Mitbring-Buffet“ organisiert. Dies mit dem Ergebnis ungeheurer Vielfalt für alle Teilnehmer.

Hatice Öksüz vom Caritasverband Geldern-Kevelaer: „Wir haben es den Menschen ermöglicht, diesen islamischen Brauch gemeinsam zu begehen. Ich war sehr beeindruckt davon, wie viele sich aktiv eingebracht haben.“ Dies bestätigte auch Olga Diederen von der Caritas aus Kleve, die auch einen afghanischen Koch mit nach Geldern gebracht hatte. „In der Küche hatten wir so viele Helferinnen und Helfer, dass die Arbeit schnell von der Hand ging. Dabei drehte sich bei unserem Fastenbrechen keineswegs alles ums Essen.“

Fastenbrechen Band KleforSo sorgte die Musikgruppe Klefor, auch bekannt als Klever Freundschaftsorchester, schon vor dem Festmahl für eine beschwingte Stimmung im Pfarrheim. Sigrid Akman: „Es war uns wichtig, den Menschen Gelegenheit zum interreligiösen Dialog zu bieten. Nur so können Verständnis und Toleranz wachsen.“