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Neubauten an der Gesamtschule - Schulausschuss überzeugt sich bei Rundgang von Baufortschritt

Meldung vom: 28.12.2020

Geldern. Wer in den vergangenen Wochen auf der Königsberger Straße am Gelände der Gesamtschule entlangfuhr, erkannte direkt: An der Baustelle geht es schnell voran.

Im Zuge der Gelderner Schulmodernisierungs-Offensive entstehen an der Gesamtschule zurzeit zwei neue Erweiterungsgebäude.

Die Gebäudehüllen stehen schon. Durch die Bauweise mit Fertigbauteilen ließ sich schon nach wenigen Tagen, als die ersten Wände standen, erkennen, wie die beiden neuen Gesamtschulgebäude am Ende aussehen sollen. „Die Gründung und Arbeiten für die Bodenplatte waren zuvor zeitig und planmäßig abgeschlossen worden“, sagt Felix van Huet, der das Projekt für die Gelderner Baugesellschaft (GBG) verantwortlich koordiniert.

Im nächsten Schritt wurde vor Weihnachten damit begonnen, die Fenster einzubauen – bei knapp 600 Quadratmetern Fensterfläche kein kleiner Baustein. Parallel dazu folgten im Dezember auch schon die Ausbaugewerke, sprich Elektro-, Sanitär- und Trockenbauarbeiten.

Begehung durch Schulausschuss vorm Lockdown

Vom Baufortschritt der beiden gerade entstehenden Schulgebäude überzeugte sich vor Kurzem auch der Gelderner Schulausschuss bei einem Rundgang über die Baustelle.

Sie bekamen unter anderem auch schon ein Munster der entstehenden Grünfassade zu sehen. Die etwa 250 Quadratmeter große Grünfassade wird eines der Highlights – sie entsteht auf der Nordseite der Neubauten (in Richtung Königsberger Straße). „Das wird quasi die ökologische Antwort auf die versiegelten Flächen“, erklärte Felix van Huet von der GBG.

Verbunden werden Alt- und Neubauten mit einer Brücke, die an das bereits vorhandene Treppenhaus anschließt. Im Treppenhaus der Neubauten wird ein großes Glasdach für viel Helligkeit sorgen.

Viel Platz für Differenzierung

Alle Klassen einer Jahrgangsstufe sollen im gleichen Trakt untergebracht werden. Die Flure wurden extra breit gebaut. „Das ermöglicht uns, auch außerhalb der Klassenräume Lerninhalte vermitteln zu können“, erklärte Gesamtschulleiterin Tanja Rathmer-Naundorf bei dem Rundgang. Auf jeder Etage wird es auch eigene Räume für Sonderpädagogen und Sozialarbeiter geben. Hinter jedem Klassenraum gibt es zudem einen Differenzierungsraum.

Parallel zu den aktuellen Arbeiten haben vor einiger Zeit auch schon die Planungen für den Innenausbau bzw. die genaue Inneneinrichtung begonnen, berichtete Felix van Huet: „Das erfolgt, wie schon im gesamten Prozess, in enger Abstimmung mit der Gesamtschule.“

Übergabe des ersten Gebäudes im Sommer 2021

Da nun vor allem im Innern der Gebäude gearbeitet werde, sollte man sich auch nicht wundern, „wenn man von außen jetzt erst einmal keine größeren Veränderungen sehen wird“, gab der Mitarbeiter der Gelderner Baugesellschaft den Schulausschuss-Mitgliedern mit auf den Weg.

Der weitere Zeitplan: „Wenn alles klappt, soll das mittlere Bauteil pünktlich zum Schuljahr 2021/22 eröffnet, sprich an die Gesamtschule übergeben werden“, sagt van Huet, der betont: „Aktuell liegen wir voll im Plan.“

Die Arbeiten an den Teil-Neubauten werden so gut es geht parallel ausgeführt. Das heißt, das zweite Gebäude soll ebenfalls wenige Wochen nach der Fertigstellung des ersten Erweiterungsbaus übergeben werden.

Info

Viele Gewerke wurden und werden von lokalen Unternehmern ausgeführt. Ein Punkt, den die Gelderner Baugesellschaft bei all ihren Projekten versucht zu berücksichtigen. „Natürlich muss das im Rahmen der Ausschreibung auch immer wirtschaftlich passen, aber bislang hat das gut geklappt,“ erklärt Felix van Huet. Tätig werden in den Neubauten an der Gesamtschule zum Beispiel die Firmen Craenmehr (Sanitär), Neyenhuys (Elektro) und Germes (Lüftungsanlagen). So profitiert letztlich nicht nur die Gelderner Schullandschaft, sondern auch die lokale Wirtschaft.