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Positives Fazit nach Halbzeit der Summer School

Meldung vom: 20.07.2020

Schon jetzt die fest: Die erste Gelderner Summer School – ein Angebot der Gesamt- und Realschule An der Fleuth ist ein voller Erfolg. „Die Resonanz ist bislang wirklich super“, sagt Birgit Hartmann, stellvertretende Schulleiterin der Gesamtschule. „Von den Kindern haben wir bereits viele positive Rückmeldungen bekommen. Viele Schüler freuen sich auch einfach, dass sie nach dem Home-Schooling während der Corona-Lockdown-Zeit vor den Ferien jetzt wieder in einem normalen Unterrichtssystem lernen können.“

Insgesamt hatten sich 140 Fünft- und Sechstklässler Kinder für das Ferien-Unterrichtsangebot der beiden weiterführenden Schulen angemeldet.  Unterrichtet werden die Kinder von Lehrkräften sowie von knapp 40 Neunt- und Zehntklässlern, die in den Unterrichtseinheiten unterstützend dabei sind, nach dem Motto: „Schüler helfen Schülern.“

Angeboten werden die Fächer Englisch und Mathe sowie „DaZ“ (Deutsch als Zweitsprache). Am Freitag ging der erste von zwei Blöcken zu Ende. Am ersten Block haben knapp 100 Schüler teilgenommen. Die Gruppen bestanden aus zwölf Schülern, die von drei älteren Schülern sowie ein bis zwei Lehrkräften betreut wurden. Am Montag startet der zweite Block, der auch wieder über zwei Wochen geht. Die Einheiten finden ebenfalls montags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr statt. Auf zehn Schüler kommen dann zwei Lehrkräfte und fünf Neuntklässler.

Erste Ideen für Fortsetzung der Summer School

„Wirklich besonders ist, dass sich die älteren Schüler freiwillig dafür gemeldet haben, den jüngeren bei der Bewältigung der Aufgaben in den Lerneinheiten zu helfen“, sagt Birgit Hartmann, die die Ideengeberin der ersten Gelderner Summer School ist. Sie war es auch, die die Realschule An der Fleuth als Kooperationspartner mit ins Boot holte. Dort war schnell klar, „dass wir mitmachen“, sagt Torben Sowinski, stellvetretender Realschulleiter. „Wir haben dann bei unseren Neuntklässern gefragt, wer Interesse hat, freiwillig teilzunehmen“, sagt Torben Sowinski. Knapp 30 der älteren Realschüler haben sich schnell gemeldet, hinzu kommen etwa zehn weitere ältere Schüler, die ebenfalls freiwillig mit dabei sind - unter anderem von den beiden Gelderner Gymnasien. „Es ist quasi eine Win-Win-Situation. Denn auch die älteren Schüler profitieren von der Summer School“, sagt Hartmann. „Sie wiederholen durch die Unterstützung in den Einheiten zum Beispiel selbst Lerninhalte und erhalten auch eine Bescheinigung darüber, dass sie freiwillig teilgenommen haben.“ Sowinski ergänzt: „Dass sie den jüngeren Schülern helfen, fördert außerdem ihre Sozialkompetenzen.“

Beide betonen zudem, dass „die Durchführung der Summer School ohne die schnelle Bereitschaft der Kollegen aus den beiden Kollegien, die sich freiwillig für die Betreuung während der Summer School gemeldet haben, nicht möglich gewesen wäre“. Auch das Schulamt der Stadt Geldern „sei sofort mitgezogen, als wir die Idee vorgestellt haben“, sagt Hartmann. So habe das Schulamt extra noch den Busfahrplan für den Zeitraum der Summer School anpassen lassen oder dafür gesorgt, dass die Unterrichtsräume vor Beginn noch einmal gereinigt wurden. Ebenso hätten sich schnell Sponsoren gefunden, die das Projekt finanziell unterstützt haben.

Noch ist die erste Summer School zwar nicht vorbei, aber es gibt schon erste Ideen, das Projekt weiterzuführen. Hartmann: „Eine Idee ist, sie über eine AG weiterzuführen, die an der Gesamtschule angeboten wird und an der die älteren Realschüler dann ebenfalls wieder teilnehmen könnten.“ Auf jeden Fall werde man nach dem Ende der Summer School „noch eine Evaluation durchführen, um ein abschließendes Fazit ziehen zu können“, ergänz Torben Sowinski.