Inhalt

Stadtrat beschließt: "Überhangklasse" am Friedrich-Spee-Gymnasium soll kommen

Meldung vom: 10.04.2019

Bild zweier Schülerinnen sitzend am SchulschreibtischGrundsätzlich an der Planung für die Gelderner Gymnasien, die eine Sechszügigkeit - also insgesamt sechs Eingangsklassen - vorsah, festhalten. Aber für das kommende Schuljahr die Gelderner Stadtverwaltung damit beauftragen, bei der Bezirksregierung Düsseldorf den Antrag auf Bildung einer sogenannten "Überhangklasse" für das Friedrich-Spee-Gymnasium zu stellen.
So lässt sich der Beschluss des Gelderner Stadtrates zur "Anmeldung an den Schulen der Sekundarstufe I zum Schuljahr 2019 / 2020" zusammenfassen.
Im Ergebnis bedeutet dies, dass im nächsten Schuljahr - die Genehmigung der Bezirksregierung vorausgesetzt - drei Eingangsklassen am Lise-Meitner- und vier Eingangsklassen am Friedrich-Spee-Gymnasium gebildet werden könnten.
Grund zur Freude auch für die Kinder aus der Nachbarstadt Kevelaer, die ebenfalls angemeldet worden waren. Denn gleichzeitig beschloss Gelderns Stadtrat, die Kevelaerer Schüler in Geldern aufzunehmen.

Der Debatte war zu entnehmen, dass sich die Mitglieder der verschiedenen Fraktionen des Rates ihre Entscheidung nicht leicht gemacht hatten. Auch den vielzitierten Elternwillen hatten sich zahlreiche Mitglieder des Rates und des Schulausschusses mit der Teilnahme an einer Info-Veranstaltung im Friedrich-Spee-Gymnasium aus erster Hand vermitteln lassen.
Die in der Planung vereinbarte Begrenzung auf sechs Eingangsklassen bei den beiden Gymnasien wurde dennoch von den Sprechern der Fraktionen verteidigt. Schließlich müsse man immer auch die Entwicklung der neu gegründeten Gesamtschule Geldern im Blick haben. Aber gerade deren gute Akzeptanz, die den Anmeldezahlen zu entnehmen war, machte die Zustimmung zu einer Überhangklasse beim Friedrich-Spee-Gymnasium möglich.

Übrigens mit großer Mehrheit. Lediglich fünf Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme.