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Stellungnahme der Stadt Gelden - Sicherheitskonzept Karnevalszüge in Kapellen und Veert

Meldung vom: 06.02.2020

Bild von Achim IngenillemViel diskutiert: die Ausweitung des Sicherheitskonzeptes für die Karnevalszüge in Kapellen und Veert.

Einen "Schwarzen Peter" oder die Rolle des Spaßverderbers will sich die Stadt Geldern allerdings nicht zuschieben lassen.
Gelderns Verwaltungsdirektor und Ordnungsdezernent Achim Ingenillem nimmt Stellung:

Aufgrund der Vorfälle mit verletzten Personen im letzten Jahr hat die Polizei in mehreren Abstimmungsterminen Maßnahmen empfohlen, die zu einer verbesserten Sicherheitslage für Besucher der Karnevalszüge in Veert und Kapellen führen. Ohne die Auflagen, also auch ohne ein Alkoholverbot an den Zügen, wäre das gemeinsame Sicherheitskonzept von der Polizei nicht mitgetragen worden.
Dies hätte zur Folge gehabt, dass beide Umzüge nicht hätten stattfinden können.

Selbstverständlich sind dies Einschränkungen, die es aber abzuwägen galt gegenüber einer Absage der Züge. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Vereinen wieder zu einem familienfreundlichen Karneval zu kommen, wie wir ihn derzeit in Walbeck und Hartefeld vorfinden, so dass dann auch diese Einschränkungen überflüssig werden.
Letztlich werden diese Dinge durch Gäste ausgelöst, denen es nur um ein kollektives Trinkgelage geht und die eigentlich kein Interesse an den Karnevalszügen selbst haben.
Vor der Festschreibung des Sicherheitskonzeptes hat die Stadt Geldern Erfahrungen anderer Kommunen abgefragt, die mit ähnlichen Konzepten unterwegs sind.

Insbesondere die Gemeinde Alpen hat mit vergleichbaren Anordnungen seit drei Jahren gute Erfahrungen gemacht.