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Unimicron erhält Baugenehmigung zum Wiederaufbau in Geldern

Meldung vom: 11.08.2017

GELDERN   Dem Wiederaufbau von „Werk 2“ der Unimicron Germany GmbH in Geldern steht nun auch offiziell nichts mehr im Weg. Gelderns Bürgermeister Sven Kaiser und der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Peter Aengenheister, überreichten Unimicron-Geschäftsführer Gerard van Dierendonck und dem Gelderner Architekten Berthold Dams an Ort und Stelle die Baugenehmigung für die Großinvestition am Holländer See.

Nach der Erstellung der Bauunterlagen, umfangreicher Berechnungen und notwendiger Gutachten durch das Architekturbüro Dams und weiterer Ingenieurbüros, reichte der Hersteller hochwertiger Leiterplatten im Juni seinen Bauantrag bei der Stadt Geldern ein. „Ich freue mich sehr, dass die Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden so gut geklappt hat, dass wir bereits jetzt das für alle Beteiligten wichtige Bauvorhaben genehmigen können“, erklärte Sven Kaiser. Dabei hätten sowohl die zahlreichen Fachbehörden der Bezirksregierung Düsseldorf als auch der Kreis Kleve durch die schnelle Erarbeitung der erforderlichen Stellungnahmen das rasche Handeln erst ermöglicht.

Über das Ergebnis freute sich auch Gerard van Dierendonck. „Wir haben immer betont, den Standort Geldern halten zu wollen und haben bereits für viele Millionen Euro neue Maschinen für unsere Zukunft hier am Niederrhein bestellt. Ich freue mich sehr, dass nun seitens der zuständigen Behörden grünes Licht für den Wiederaufbau unserer Produktionsstätte gegeben wird“, so Gerard van Dierendonck.

Der Wiederaufbau von „Werk 2“ umfasst ein Volumen von 57.000 Kubikmetern umbauten Raum und eine Nutzfläche von rund 7.100 Quadratmeter. Die entstehende Halle wird 150 Meter lang, 46 Meter breit und acht Meter hoch sein.

Berthold Dams, Peter Aengenheister, Sven Kaiser und Gerard van Dierendonck (von links).