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Bus, Bücher & Ferien

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Schülerfahrkosten / Schülerbeförderung

Im Rahmen der aktuellen Schülerfahrkostenverordnung NRW übernimmt die Stadt Geldern als Schulträger die Fahrkosten für Schülerinnen und Schüler, wenn der einfache Fußweg von der Wohnung bis zur nächstgelegenen Schule der gewählten Schulform, bei Grund- und Hauptschulen auch der gewählten Schulart

  • in der Primarstufe (Klassen 1 bis 4 an Grund- und Förderschulen) mehr als 2 km
  • in Haupt-, Real-, Sekundar-, Gesamt- und Förderschulen in der Sekundarstufe I (Klassen 5 - 10) sowie der Jahrgangsstufe 10 der Gymnasien mehr als 3,5 km und
  • in Gymnasien und Gesamtschulen in der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 und 12 / 13) mehr als 5 km beträgt.

Dem Schulträger obliegt keine Beförderungspflicht, sondern lediglich eine Kostentragungspflicht.

Für die Übernahme von Schülerfahrkosten durch die Stadt Geldern ist nach § 4 Abs. 2 der Schülerfahrkostenverordnung NRW (SchfkVO) ein Antrag auf Übernahme von Schülerfahrkosten mit Schulstempel und Unterschrift der Schule zu stellen.

Der Rat der Stadt Geldern hat in seiner Sitzung vom 29.09.2011 aus Anlass der Überführung des Verkehrstarifes der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) in den Tarifverbund des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) die Einführung einer Schülerzeitkarte (SchokoTicket) für die Schülerbeförderung der Schulen der Stadt Geldern beschlossen.

Das SchokoTicket kann für Fahrten von der Wohnung zur Schule und zurück und für die Zeit der Schülerbetriebspraktika im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung genutzt werden. Zeitlich gilt es darüber hinaus auch in der Freizeit während des gesamten Jahres rund um die Uhr, also auch in den Ferien, an Feiertagen usw. Räumlich können damit alle Busse (auch TaxiBusse), Bahnen und Nahverkehrszüge im gesamten VRR-Verbundraum (Preisstufe D) genutzt werden. Dafür ist grundsätzlich ein Eltern-Eigenanteil zu zahlen (12 € für das 1. anspruchsberechtigte und 6 € für das 2. anspruchsberechtigte Kind).

Von Eltern mit mehreren Kindern dürfen nur für zwei anspruchsberechtigte Kinder in der Reihenfolge ihres Alters Eigenanteile erhoben werden, für das zweite Kind nur bis zu 6 € je Beförderungsmonat; volljährige Kinder einer Familie zahlen grundsätzlich 12 € im Monat. Der Eigenanteil entfällt für Schülerinnen oder Schüler, für die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch 12 (SGB XII) geleistet wird.
Der Rat der Stadt Geldern hat des Weiteren unter dem Vorbehalt einer jährlichen Überprüfung im Rahmen der Haushaltsberatungen seit Einführung des SchokoTickets die Übernahme des Eltern-Eigenanteiles für folgende Personengruppen beschlossen:

  • Leistungsempfänger nach SGB II (Hartz IV) / AsylbLG / Wohngeld / Mietzuschuss / Kinderzuschlag und für die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der Grundschülerinnen und Grundschüler, die in Geldern gemeldet sind und
  • für Schülerinnen und Schüler aller städtischen Schulen in den Klassen 5 und 6.

Soweit Sie Leistungsempfänger oder Leistungsempfängerin sind, ist ein aktueller Bewilligungsbescheid der Abteilung Schule und Sport vorzulegen oder per Fax- (02831-39898-809) oder E-Mail (Seiten 1 und 2 reichen) weiterzuleiten.

Eine Abnahme des SchokoTickets für anspruchsberechtigte Schülerinnen und Schüler ist nicht verpflichtend, sondern freiwillig. Es wird vom Schulträger allerdings als Fahrausweis nur das SchokoTicket (Chipkarte) für die Nutzung des ÖPNVs zur Verfügung gestellt.

Das SchokoTicket gilt grundsätzlich für 12 Monate. Es verlängert sich automatisch, wenn es nicht gekündigt wird. Die angegebene Gültigkeitsdauer auf der Chip-Karte ist nicht mit der Bewilligung von Fahrkosten identisch. Der Anspruch auf Fahrkostenübernahme endet spätestens mit dem Zeitpunkt, an dem die schulische Ausbildung beendet ist (Ende des Schülerstatus). Bei Verlust oder Zerstörung kann gegen eine Gebühr ein neues SchokoTicket über unseren Verkehrsbetrieb (Städtische Dienste Geldern) ausgestellt werden.

Alle Änderungen, die für die Übernahme von Schülerfahrkosten durch den Schulträger bzw. für die Festsetzung des zu zahlenden Eigenanteils von Bedeutung sein können, zum Beispiel Jahrgangs-, Wohnungs- und Schulwechsel, auch Schulwechsel der anspruchsberechtigen Geschwister, die im gleichen Haushalt leben, Namensänderungen, Schulabgänge, auch der Geschwister, wie Fortführung von Sozialleistungen sind sofort schriftlich der Abteilung Schule und Sport oder per E-Mail mitzuteilen. Sollte der Anspruch auf Übernahme von Schülerfahrkosten entfallen, schulden die erziehungsberechtigten Eltern der Stadt Geldern bzw. dem Verkehrsbetrieb das jeweils geltende Beförderungsentgelt für ein frei verkäufliches SchokoTicket, wenn die Gewährung durch unrichtige Angaben herbeigeführt oder aufrechterhalten worden sind.

Für Fragen steht Ihnen die Abteilung Schule und Sport, Frau Andrea Linhsen, gerne zur Verfügung.

Schulbücher

Zum Ende eines jeden Schuljahres teilt die Schule für das kommende Schuljahr mit, welche Schulbücher im Unterricht eingesetzt werden. Ein Teil der Schulbücher wird von der Stadt Geldern beschafft und den Schülerinnen und Schülern unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Der andere Teil der Bücher ist von den Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler zu kaufen. Die Höhe des Eigenanteils, den die Erziehungsberechtigten für den Kauf der Schulbücher in dem Schuljahr aufwenden müssen, ist in der Verordnung zu § 96 Abs. 5 Schulgesetz NRW festgelegt.

Der Eigenanteil für das laufende Schuljahr beträgt je nach Schulform:
SchulformBetrag

Grundschule

Klassen 1 bis 4 (Primarstufe)

12,00 Euro

Haupt-, Real- und Gesamtschule sowie der Gymnasien

Klassen 5 bis 10 (Sekundarstufe I)

26,00 Euro

Gymnasiale Oberstufe

Klassen 11 bis 13 (Sekundarstufe II)

23,67 Euro

Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und dem Förderschwerpunkt Emotinale und soziale Entwicklung

Kassen 1 bis 4

Klassen 5 bis 10

 

12,00 Euro

26,00 Euro

Die Schule gibt an die Eltern eine genaue Information bezüglich des Buches / der Bücher, die vom Eigenteil angeschafft werden. Die Eltern sind und bleiben Eigentümer der Lernmittel, die vom Eigenanteil angeschafft werden. Selbstverständlich können die Schulbücher auch gebraucht von anderen Schülerinnen und Schülern erworben werden.

Nach § 96 Absatz 3 des Schulgesetzes sind Bezieher von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch Zwölfte Buch (SGB XII) von der Zahlung eines Eigenanteils befreit. Dagegen müssen Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem SGB II den Eigenanteil selbst entrichten.

Auskünfte zur Schulbuchbeschaffung erhalten Sie in der jeweiligen Schule und beim Amt für Jugend, Schule und Sport, Frau Silke Knorrek.