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Mehrweggeschirr

Mehrweg-Pool-System Geldern - von links  - Dr. Sandra Kleine, Janine Segref und Liane Peters-May.JPGFörderung eines einheitlichen Mehrweg-Pool-Systems für die Gastronomie in Geldern

Jedes Jahr entstehen in Deutschland 281.000 Tonnen To-Go Verpackungsmüll (NABU), der größte (60%) und schnellst wachsende Teil davon sind Essensverpackungen.

Durch die Corona-Pandemie und die Schließungen der Gastronomie haben viele Wirte und Köche auf den Außer-Haus-Verkauf und den Lieferservice umgestellt. Die Gerichte werden zumeist in Einwegverpackungen ausgeliefert.

Einwegverpackungen werden mit vielen Ressourcen hergestellt und dann häufig nur 30-60 Minuten benutzt - im Fall von Plastikverpackungen bleiben sie aber über 500 Jahre auf unserem Planeten oder werden einfach verbrannt. Mit diesem Problem befasst sich auch die Bundesregierung und hat daher ein Verpackungsgesetz zur Abfallvermeidung erlassen. Dieses wird stufenweise ab 2022 umgesetzt.

Beispiel der Partnerfirma VytalDie Stadt Geldern engagiert sich in Abstimmung mit der Kreis Kleve Abfallwirtschaft GmbH und dem Kreis Wesel - für die Nutzung eines einheitlichen Systems. Der Anbieter Vytal wird von allen als sehr geeinigt eingeschätzt. So können Vorteile über ein flächendeckend einheitliches System generiert werden.

Das Mehrweggeschirr spart Verpackungsmüll und schont dadurch Ressourcen. Geldern sorgt für ein sauberes und nachhaltiges Stadtbild. Das Angebot von Vytal entspricht dem ab 2022 geltenden Abfallvermeidungsgesetz, positioniert teilnehmende Unternehmen und trägt dem Nachhaltigkeitsbewusstsein der Gäste Rechnung.

Wie funktioniert es?

Beispiel der Partnerfirma VytalVytal stellt Schalen und Becher zur Verfügung, darin werden Speisen und Getränke auslaufsicher und wärmeisolierend für den Außer-Haus-Verzehr verpackt. Die Rückgabe erfolgt an einer der teilnehmenden Vytal Stellen. Gespült wird vor Ort, dann sind die Behältnisse bereit für den nächsten Einsatz.

Was kostet es?

Gezahlt wird je Nutzung; die Geschirreinheiten kosten die Gastronomie zwischen 10 und 20 Cent (vgl. Vertrag S. 2). Es fallen keine Monatsgebühren an. Der Gast zahlt kein Pfand sondern registriert sich über eine App oder eine Kundenkarte.

Beispiel der Partnerfirma VytalDie einmalige Einrichtungsgebühr, auch Startgebühr genannt, kann durch die Stadt Geldern zu 100 % gefördert werden.

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Förderantrag

Konzepte und Ideen zur Abfallvermeidung (BMU)

Kampagne BMU Essen in Mehrweg

BMU Weniger ist mehr

Information Lebensmittelverband

Tipps für die Hygiene