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Eichenprozessionsspinner

Absaugen der EichenprozessionsspinnerBekämpfung Eichenprozessionsspinner - jetzt bei der Stadt melden, wenn Sie Bedarf haben

Die Stadt Geldern setzt als Maßnahme gegen die verstärkte Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners, abhängig vom Entwicklungsstand der Raupen, ca. ab Mitte / Ende April bis Mitte/Ende Mai ein Bacillus thuringiensis –haltiges Spritzmittel ein. Der Bacillus thuringeisis kommt in natürlicher Form im Boden vor und ist biologisch abbaubar.

Mit diesem Mittel werden alle Eichen bis zum Erreichen des 3. Larvenstadiums der Raupen gespritzt, die in der Nähe von stark frequentierten öffentlichen Bereichen wie z. B. Kindergärten, Schulen, öffentlichen Straßen und Plätzen, stehen. Nach Erreichen des 3. Larvenstadiums erfolgt eine mechanische Bekämpfung der Raupen durch Absaugen der Nester.

Alle Grundstückseigentümer der Stadt Geldern können sich gegen Kostenerstattung an den Maßnahmen beteiligen. Hierzu wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner bei der Stadt Geldern:

  • Für die Spritzung: Frau Schönebeck - Tel : 02831 - 398 386
                               Herr Kronenberg -  Tel. 02831 – 398 387
  • Für das Absaugen der Nester: Herr Lenzen – Tel. 02831 – 398 123

Die direkte Abwicklung erfolgt unmittelbar mit dem von der Stadt Geldern beauftragten Unternehmer.

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Gefahrentabelle durch Gifthaare des EichenprozessionsspinnersIn den letzten Jahren hat sich der Eichenprozessionsspinner am linken Niederrhein verstärkt ausgebreitet und die Eichenbäume befallen. Die feinen Härchen der Eichenprozessionsspinnerraupe enthalten ein Nesselgift und können in die Haut und Schleimhaut eindringen und beim Menschen sowie Tieren verschiedene allergische Reaktionen hervorrufen.

Da aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Jahren und der aktuellen Befallserhebungen mit einem vermehrten Auftreten gerechnet wird, plant die Stadt Geldern vorbeugende Maßnahmen. Um die Bildung der giftigen Nesselhaare im 3. Larvenstadium zu verhindern, sollen die Befallsschwerpunkte in den Bereichen mit öffentlichem Interesse präventiv behandelt werden. Im Auftrag der Stadt Geldern wird ein Unternehmer mittels einer Hochdruckspritze die Bekämpfung fachgerecht durchführen.

Für die Behandlung der betroffenen Eichenbäume wird das Mittel "Foray ES" mit dem biologisch abbaubaren Bacillus thuringiensis eingesetzt. Bei diesem Wirkstoff handelt es sich um ein biologisches Mittel, welches in natürlicher Form im Boden vorkommt und auch für Bienen unschädlich ist. Es sind keine Wartezeiten einzuhalten, dass heißt nach Ausbringung des Mittels können die unter den Bäumen befindlichen Flächen unmittelbar wieder genutzt werden.

Diese präventive Bekämpfungsmaßnahme wird je nach Verlauf der Vegetation von Ende April bis ca. Mitte Mai durchgeführt. Durch die geplanten städtischen Bekämpfungsmaßnahmen in diesem Jahr möchte die Stadt Geldern im Interesse der Bürger dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners zu verhindern. Bei den Maßnahmen bei denen lediglich privates Interesse vorliegt, kann eine Beteiligung gegen Kostenerstattung erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite in den Bereichen "Links" und "Downloads".

Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter der Abteilung für Grünflächen- und Friedhofsverwaltung für weitere Informationen gerne bereit.